Praxis für Logopädie und Lerntherapie JUTTA FRANZ‑PAUL


Schluckstörung

Schluckstörungen sind Störungen im Bereich der Nahrungsaufnahme. Feste Speisen, Flüssigkeiten oder auch der Speichel können nur erschwert, verzögert oder fehlerhaft geschluckt werden. Bei einem Schluckvorgang wird die Nahrung von der Mundhöhle in den Magen transportiert. Dabei müssen die tieferliegenden Atemwege durch verschiedene Mechanismen geschützt werden, die ein "Verschlucken" verhindern. Ist die Störung sehr stark ausgeprägt, so dass keine Nahrung mehr aufgenommen werden kann, besteht die Möglichkeit der Ernährung über eine Sonde. Eine Schluckstörung kann zu schweren gesundheitlichen Folgen führen, wie z. B. einer Stimmstörung mit Heiserkeit und/oder Lungenentzündung.

Ursachen können sein:

Neurologische Erkrankungen:

  • Schlaganfall
  • Hirnschädigung nach Unfall
  • Morbus Parkinson
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Amyotrophe Lateralsklerose (ALS).

Tumorerkrankungen im Mund-, Rachen- und Kehlkopfbereich

Beeinträchtigungen von Kehlkopf und Stimmbändern

  • Stimmlippenlähmungen
  • Kehlkopfentzündungen
  • Schilddrüsenoperationen.

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